Mittlerweile trifft es fast jeden vierten Deutschen und beinahe die Hälfte aller Kinder: das jährliche Leiden unter den heftigen Symptomen der Pollenallergie. Mit verschiedenen Medikamenten können diese zwar letztlich recht gut im Zaum gehalten werden, aber die Nachfrage nach einer natürlichen Behandlungsmethode ohne die üblichen Nebenwirkungen steigt.
Besonders beliebt, um verstopfte Nasen und Atemnot zu reduzieren, ist die Chinesische Medizin, welche zumindest für die jeweilige Saison Linderung bringt und einem individuellen Behandlungsplan folgt. Dieser wird aus einer ausführlichen Anamnese entwickelt, in dem unter anderem Puls und Zunge gründlich untersucht sowie Lebensgewohnheiten und Ernährungsweisen abgefragt werden, um eine genaue Diagnose stellen zu können. Um dem Dauerschnupfen dann den Kampf anzusagen, werden zum Beispiel chinesische Heilkräuter verschrieben, die dem chronischen Infekt vorbeugen. Man erhält diese in der Regel in Form von
- Tee
- Granulaten oder auch als
- Kapseln,
die man meistens in heißem Wasser auflöst. Je nach Schwere und Hartnäckigkeit der Erkrankung, wird diese Medizin dann täglich für einige Wochen eingenommen. Positiv ist, dass jede Altersgruppe von den chinesischen Heilkräutern Gebrauch machen kann, allerdings ist von einer Selbstmedikation dringend abzuraten. Stattdessen sollte immer der Rat eines erfahrenen Doktors der chinesischen Medizin eingeholt werden.
Manche Krankenkassen übernehmen Kosten für Akupunktur
Zusätzlich sollten sich Betroffene einer so genannten Akupunktur unterziehen. Diese ist eine Behandlung, bei der Nadeln entlang der Körpermeridiane gestochen werden, um so den gestörten Energiefluss im Körper wieder auszugleichen. In der Regel dauert eine Therapiesitzung um die 20 Minuten und wird bis zu fünfmal insgesamt durchgeführt. Im Anschluss hat man in der Regel bis zum kommenden Jahr Ruhe vor den lästigen Krankheitssymptomen. Wer Interesse an solch einer ganzheitlichen Behandlungsform hat, der sollte sich bei seiner Krankenkasse erkundigen, ob entstehende Kosten eventuell übernommen werden. Mittlerweile ist dies bei einigen der Fall. Ansonsten muss in jedem Fall schon einmal mit rund 350 Euro für eine Akupunktur-Therapie pro Saison gerechnet werden. Auf einen Versuch sollte man es dennoch auf jeden Fall ankommen lassen. In wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass bei über 80 Prozent aller Erkrankten die Symptome erheblich verbessert wurden und die Lebensqualität damit wieder gesteigert werden konnte.

