Oft geht es im Februar schon los, wenn die ersten Pollen durch die Luft schwirren. Dann beginnt für Allergiker die eher schreckliche Zeit mit Niesreiz, triefender Nase und juckenden Augen. Der Griff zu Antihistaminen und anderen Mittelchen ist dann unausweichlich, um überhaupt einigermaßen den Alltag zu meistern. Und Pollen machen vor der Haustür nicht halt. Sie sind in der Atemluft, drinnen wie draußen.
Ein pollensicheres Haus gibt es nicht. Dennoch können Allergiker gegen Pollen einiges tun, um zumindest zu Hause, in den eigenen vier Wänden, das Leiden stark in Grenzen zu halten.
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Pollenallergiefreundliches Haus
Viel Kraft für den Tag durch Seelische Ausgeglichenheit
Heutzutage dürfen und können wir auch von einer hohen Lebenserwartung ausgehen. Daher ist es umso wichtiger, gesund zu bleiben. Gesundheit ist leider auch ein sehr vielschichtiger Begriff. Was macht uns denn tatsächlich gesund?
Ein vernünftiger Speiseplan und dann noch jeden Tag eine kleine Runde zu Fuss in der freien Natur – reicht das schon, um unser Wohlbefinden zu fördern? Gesunder Schlaf und Ruhephasen sind ausserdem wichtige Energiequellen für unsere Gesundheit. Können wir uns gesund denken?
Wohlbefinden und Gesundheit sind unsere allerbeste Voraussetzung für die stetig wachsenden Herausforderungen unserer Zeit. Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Das ist ja schon mal eine angenehme Zukunftsaussicht, aber eigentlich nur, wenn man fit und ohne gesundheitliche Beschwerden bleibt. Hand aufs Herz: Wollen Sie denn nicht Ihren Lebensabend in Freuden geniessen?
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Welche Globuli helfen bei Pollenallergie
Nosoden gegen die Pollenallergie
Gegen alle unangenehmen Begleiterscheinungen bei einer Pollenallergie helfen bestimmte Globuli. Dazu zählen Pollennosoden, die in der Potenz D12, aber auch D30 eingenommen werden können. Unter dem Namen Blütenpollen I bis II, Gräser- oder auch Getreide- und Unkrautpollen werden hilfreiche homöopathische Mittel von Göppingen und Spagyra sowie Staufen-Pharma angeboten. Generell werden diese Pollennosoden außerhalb der akuten Phase verabreicht. Die Empfehlung zur Einnahme wird vom Arzt bestimmt, denn die Verordnung von Nosoden jeglicher Art gehören in die Hand eines Arztes. Eine Orientierung bietet die Einnahme wöchentlich über zwei Monate hinweg, bevor eine akute Phase einsetzt. Max Amann hat in der Zeitschrift Naturheilpraxis darüber berichtet.
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Was sollten Pollenallergiker beachten?
Kaum eine saisonal bedingte Krankheit wirkt sich derart auf den Alltag aus wie eine Pollenallergie. Dauerhaftes Niesen, geschwollene und gerötete Augen bis hin zu ernsthafter Atemnot zählen zu den häufigsten Symptomen, die stets mit dem Gefühl von Erschöpfung und Niedergeschlagenheit einhergehen. Hinzu kommt, dass die Pollenallergie eine gewissermaßen tückische Krankheit ist, da sie in jedem Lebensabschnitt plötzlich auftreten kann, auch wenn Sie all die Jahre zuvor völlig beschwerdefrei gelebt haben. Dabei ist Pollenallergie längst nicht gleich Pollenallergie, da es auch im städtischen Gebiet eine Vielzahl an Pollen gibt, die auf die jeder Allergiker ganz unterschiedlich reagiert. Während Patient A beispielsweise nur auf eine einzige Pollenart allergisch reagiert, dafür aber umso heftiger, kann Patient B anfällig für viele veschiedene Pollen sein, jedoch in milderer Ausprägung. Dieser Umstand sorgt für ein relativ uneinheitliches Krankheitsbild, bei dem sich die Symptome zwar in der Regel ähneln, nicht aber die Häufigkeit, der Rhythmus und die Intensität der allergischen Reaktionen.
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Für ein allergikerfreundliches Heim sorgen
Vor einiger Zeit erreicht eine Hiobsbotschaft die pollengeplagten Allergiker: Aufgrund der Klimaerwärmung ist zukünftig nur noch der November frei von Pollen! Es ist daher wichtiger denn je sein Heim gegen Blütenstaub und andere Allergene zu sichern. Als erster Schritte sollten hier Pollengitter an die Fenster und Türen angebracht werden, um ein Lüften der Wohnräume zu ermöglichen, ohne dass die allergieauslösenden Bestandteile in diese gelangen können. Kleidung und Haare sollten möglichst nach jedem Aufenthalt draußen gewaschen werden, um eventuell eingeschleppte Pollen loszuwerden. Auch sollte auf Teppichböden verzichtet werden. Statt dessen ist es ratsam Linoleum, Parkett oder Laminat zu verlegen, da diese leichter zu reinigen sind und sich entsprechend weniger Pollen und Feinstäube darin festsetzten können. Wer hier Wert auf ein schickes Design und eine professionelle Verarbeitung legt, sollte sich an einen Tischler bzw. Schreiner seines Vertrauens wenden.
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Für Kontaktlinsenträger besonders hoher Augenreiz
Wer von uns unter Pollenallergie leidet und zudem auch noch Kontaktlinsenträger ist, wird sich über den Beginn der Pollenflugzeit nicht so sehr freuen – schönes Frühlingswetter hat eben auch seine Schattenseiten.
Je nachdem, ob der Betroffene unter starken oder schwachen Allergiesymptomen zu leiden hat, wird die Entscheidung Kontaktlinsen contra Brille ausfallen. Denn es stellt sich die Frage, ob vorübergehend lieber ganz auf die Kontaktlinsen verzichtet und lieber die gute, alte Brille getragen werden sollte oder mit ein paar Tipps und Vorsicht die Heuschnupfenzeit dennoch mit Kontaktlinsen überstanden werden kann.
Möchte man nicht auf die Kontaktlinsen verzichten und sind die Allergiesymptome nicht zu stark, kann man sich für die weichen Tageslinsen entscheiden, die sich schon aus dem Grund empfehlen, dass sich durch den häufigen Austausch Pollen gar nicht erst auf dem Material der Kontaktlinsen absetzen können. Eine zusätzlich getragene Sonnenbrille hilft außerdem, denn sie schützt sowohl vor den in der Luft befindlichen Fremdkörpern als auch die besonders empfindlichen Augen auch vor den UV-Strahlen. Sogar eine Linderung der Allergiesymptome ist auch dadurch möglich.
Auf jeden Fall sollte ein Reiben der Augen vermieden werden, damit sich nicht auch noch eine Bindehautentzündung einstellt. Sollten die Beschwerden wie Brennen, Jucken oder Stechen im Auge auftreten, empfiehlt es sich, auch die Tageslinse erst einmal zu entfernen. Nach einer gründlichen Reinigung der Linse kann sie wieder eingesetzt werden. Die Linsenpflege ist ja eigentlich immer wichtig, in der Pollenflugzeit sollte diese noch sorgfältiger betrieben werden als sonst. Werden die Allergiesymptome zu stark, sollte man auf die Brille zurückgreifen. Auch Sonnenbrille oder die normale Brille sollten in der Pollenflugzeit regelmäßig gereinigt werden, denn auch an den Gläsern können sich Pollen festsetzen.
Der Pollenflug hat begonnen
Bereits Mitte März flogen mit Haselnuss- und Erlenpollen die ersten Niesattaken-Erreger für Heuschnupfen-Allergiker durch die Luft, doch laut aktuellen Prognosen soll es besonders noch all diejenigen treffen, die unter Birkenpollen leiden. Bereits seit einigen Jahren zeichnet es sich ab, dass die Leidenszeit der Allergiker verlängert wird: Nicht nur, dass die Saison früher beginnt, auch beschließen Kräuterpollen wie Beifuß und Ambrosia längere Flugzeiten. Nicht jeder also freut sich uneingeschränkt auf den Frühling mit seinen ersten warmen Sonnestrahlen. Denn so schön es ist, dass die Natur erwacht und uns die Frühblüher erfreuen: Auch die Bäume beginnen zu blühen und damit deren Pollen, in der Luft umherzusegeln.
Damit beginnt für eine Vielzahl von Menschen eine harte Zeit. Aufgrund des lang anhaltenden Winterwetters hat der Pollenflug in diesem Jahr relativ spät eingesetzt, dafür aber umso heftiger. Hans Merk, Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen, ist sich sicher: „Der Pollenflug kommt spät, aber mit Macht.“
Dies kann nach Expertenansicht dazu führen, dass sogar diejenigen darunter zu leiden haben, die eigentlich gar keine Pollenallergiker sind. Diejenigen, die es in diesem Jahr zum ersten Mal „erwischt“, sollten daher bei triefender Nase, Niesen und Husten nicht automatisch von einer Erkältung ausgehen. Auf die leichte Schulter zu nehmen ist eine Pollenallergie nämlich auf keinen Fall, kann sie sich doch zu einem allergischen Asthma entwickeln. Dennoch: Nicht jeder, der beim Arzt mit Husten, Niesen und laufender Nase sitzt, ist auch wirklich ein Allergiker. Manche fahren auch einfach nur offen im Februar schon ihr Cabrio.