Pollenallergiefreundliches Haus

Oft geht es im Februar schon los, wenn die ersten Pollen durch die Luft schwirren. Dann beginnt für Allergiker die eher schreckliche Zeit mit Niesreiz, triefender Nase und juckenden Augen. Der Griff zu Antihistaminen und anderen Mittelchen ist dann unausweichlich, um überhaupt einigermaßen den Alltag zu meistern. Und Pollen machen vor der Haustür nicht halt. Sie sind in der Atemluft, drinnen wie draußen.
Ein pollensicheres Haus gibt es nicht. Dennoch können Allergiker gegen Pollen einiges tun, um zumindest zu Hause, in den eigenen vier Wänden, das Leiden stark in Grenzen zu halten.


So kann man zum Beispiel anhand der Pollenflugvorhersagen herausfinden, wann welche Pollen besonders stark in der Luft vorhanden sind. Die Wohnung sollte dann nur zu den Zeiten gelüftet werden, in denen wenig Pollen fliegen. Das ist früh morgens und spät abends sowie während und nach Regenschauern. Auch die Verwendung von Pollenschutzgittern vor den Fenstern leistet hilfreiche Dienste, wenn das Haus nicht über eine Lüftungsanlage verfügt. Oftmals wird unterschätzt, dass Umwelteinflüsse wie Auto- oder Industrieabgase die Allergene in der Luft verstärken.

 
Sogar in Textilien wie Kleidung, Bettwäsche, Gardinen und Auslegware sind die Pollen zu finden. Daher sollten Allergiker möglichst auf Teppichware und Gardinen verzichten und die Fußböden immer feucht reinigen. Wem ein Fenster ohne Gardinen und ein Fußbodenbelag aus Parkett, Laminat oder Fliesen nicht wohnlich genug ist, sollte zumindest einen Allergie Staubsauger mit Schwebstofffilter benutzen, die Gardinen häufiger waschen und die Bettwäsche regelmäßig wechseln. Selbst die Matratze kann mit dem Allergie Staubsauger regelmäßig abgesaugt werden. Am besten ist es natürlich, wenn der Allergiker das Saugen an ein Familienmitglied delegieren kann. Die Filtertüte des Staubsaugers muss mindestens alle zwei Wochen gewechselt werden, auch wenn sie noch nicht voll ist.

 
Und weil ein gesunder Schlaf für uns Menschen extrem wichtig ist, muss der Allergiker auch im Schlafzimmer zusätzlich einige Regeln beachten, damit ihn die Allergie nicht um die Nachtruhe bringt. So sollte die getragene Kleidung niemals im Schlafzimmer abgelegt werden. Und am besten duscht ein Allergiker und wäscht sich die Haare vor dem Schlafengehen. So kann zusätzlich die Pollenkonzentration im Schlafzimmer verringert werden.

 

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