Pollenallergie Symptome

Mögliche Symptome einer Pollenallergie

Die Pollenallergie tritt saisonal auf – genau dann nämlich, wenn die betreffenden allergieauslösenden Pollen in der Luft umher fliegen. So haben die Betroffenen innerhalb der „Hoch-Zeit“, welche sich zumeist im Frühling und Sommer findet, hier nur während einer längeren Regenperiode ein wenig Ruhe, denn der Pollenflug ist dann für eine Weile ein wenig eingeschränkt. Allergiker, wie mein Bruder, der mit 13 Jahren das erste Mal an Pollenallergie erkrankte, kennen die typischen Symptome und müssen teils aufgrund getesteter Allergie gegen Birken- und Pappelpollen, aber auch die Pollen von Gräsern und offensichtlich sämtlichen Blumen auf den schönen und ansonsten zumeist obligatorischen Blumenstrauß zu ihren Geburtstagen verzichten. Sonst nämlich könnte sich eines der folgenden Symptome einstellen:

  • Augenbrennen, -tränen und -jucken bis hin zu Bindehautentzündungen:
    meine Mutter fuhr damals mit meinem Bruder in höchster Aufregung in die Augenklinik, weil sie befürchtete, ihr Sohn bekäme nun froschähnliche Augen oder würde womöglich das Augenlicht verlieren, so verquollen waren diese – für den Arzt hingegen war der Anblick meines Bruders ganz normal: Heuschnupfen sei doch alles, was das Kind habe. Kein Grund zur Beunruhigung also!
  • Niesanfälle, Niesreiz, Nasenjucken, Fließschnupfen oder auch eine verstopfte Nase und trockene Nasenschleimhäute:
    wenn die Pollen der Pappeln vom gegenüberliegenden Park in den weißen Fusseln durch die Luft flogen, nieste mein armer Bruder sich fast die Seele aus dem Leib, und seine Nase wollte wohl davonlaufen. So wie ich, schaute ich in sein verquollenes Gesicht.
  • Husten, Halsschmerzen, Kratzen im Hals, Juckreiz der Mundschleimhaut, im Hals und Ohr:
    Allergiker sind eben der geplagtere Teil der Menschheit, aber im Winter leiden wir gemeinsam – die Grippe eint uns sodann.
  • Allergische Hautreaktionen wie Schwellungen und Rötungen:
    das hatte mein Bruder ausgelassen, er musste ja auch nicht immer „Hier“ rufen.
  • Konzentrations- und Schlafstörungen:
    das ist wohl für jeden verständlich, der einen Pollenallergiker kennt und seine Leiden einmal miterlebt hat.
  • Beeinträchtigungen des Geschmacks-, Geruchs- und Hörsinns:
    besonders Letzteres hatten wir Geschwister ja schon oft festgestellt, dass das aber an der Allergie liegen sollte, hielten wir für die blanke Ausrede.
  • Bronchialasthma und Atemnot:
    bei solchen Reaktionen kann man durchaus schon von einer schweren Pollenallergie sprechen, spaßig finden das sicherlich weder der Betroffene, noch die Angehörigen. Gegenüber Nicht-Allergikern laufen die Pollenallergiker dreimal mehr Gefahr, an Asthma zu erkranken.

Die Pollenallergiker überreagieren sehr häufig auch auf andere Reize der Nase wie Zigarettenrauch, Staub, extreme Geruchsstoffe, Anstrengungen und auch plötzliche Temperaturveränderungen.